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09 September 2010 @ 01:14 am
kalte Dusche ...  
Bei mir zuhause gibt es einen elektrischen Durchlauferhitzer im Badezimmer. Der garantiert zwar zu jeder Tages- und Jahreszeit heißes Wasser, hat aber (außer dass er sowieso ein fürchterlicher Stromfresser ist) auch seine Tücken. Er hat zwei wählbare Leistungsstufen: volle und halbe Leistung. Die halbe Leistung reicht für angenehmes Duschen im Sommer. Wenn es wieder kälter wird, dann ist auch das Grundwasser entsprechend kälter und ich muss auf die volle Leistung umschalten (das wird jetzt bald nötig werden). Dann ist aber das Heißwasser so heiß, dass ich kaltes dazu mischen muss. Nun braucht aber der Apparat eine bestimmte Durchlaufmenge, um eingeschaltet zu bleiben. Es kann also passieren, dass mitten beim Duschen der Durchlauferhitzer abschaltet (irgendwo im Haus war jemand auf dem Klo und hat die Spülung betätigt, was eine Drucksenkung in den Wasserrohren verursacht) und ich mich nur noch durch einen Sprung aus der Badewanne vor dem eiskalten Wasser retten kann. Erst im letzten Winter habe ich einen Trick gefunden, mit dem das nicht mehr passiert: Ich drehe den Warmwasserhahn am Waschbecken auch halb auf. Dann läuft genug Wasser durch den Kasten, um eingeschaltet zu bleiben, auch wenn ich an der Dusche mit dem Zumischen kalten Wassers die richtige Temperatur einstelle. Das heiße Wasser am Waschbecken läuft natürlich ungenutzt weg.

Eigentlich ein Unding angesichts der modernen technischen Möglichkeiten. Wenn du eine Lampe mit 60 Watt einen ganzen Tag lang (24 Stunden) unnötig brennen läßt, hast du knapp 1,5 Kilowattstunden verschwendet und ein schlechtes Gewissen wegen mangelnden Energiebewußtseins. Für dieselbe elektrische Energiemenge kannst du bei mir gerade mal drei einhalb Minuten duschen, ohne bibbern zu müssen ... (die Kiste hat einen Anschlusswert von 24 Kilowatt).